Rauchverbotssammel-Thread

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Cigar Wiki's forum : THE CIGAR WIKI : Rauchverbotssammel-Thread

Secundo


24.07.2008 09:01
Zuletzt bearbeitet von Secundo am 24.07.2008 09:03

Jetzt spenden Bill Gates und Michael Bloomberg 375 Millionen Dollar für Rauchverbotkampagnen: http://www.reuters.com/article/domesticNews/idUSN2347799320080723

NEW YORK (Reuters) - New York Mayor Michael Bloomberg and Microsoft Corp co-founder Bill Gates pledged $375 million on Wednesday to fight what they called a global tobacco epidemic.

The billionaires said the money would go to anti-smoking groups working with governments of developing countries such as India and China to curb tobacco use.

Sofort auf Apple umsteigen! :)


Ricci


23.07.2008 12:54
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 23.07.2008 12:54

Mittwoch, 23.07.2008

CDU hebelt FDP-Anfrage aus: Keine Raucherclubs in Hessen

"Das hessische Sozialministerium stellte gestern auf Anfrage des FDP-Abgeordneten Florian Rentsch klar, dass Raucherclubs in Hessen das gültige Rauchverbot in Gaststätten durch Clubgründungen nicht umgehen können. Selbst wenn die Gaststättenbetreiber Mitgliedsausweise ausstellten oder in ihr Lokal nur bestimmte Personen ließen, könnten sie sich nicht vom Nichtraucherschutzgesetz lossagen. Das gelte sogar für eingetragene Vereine nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), stellte Staatssekretär Gerd Krämer(CDU) klar.

Lediglich bei dem Verzicht auf den Ausschank von Getränken und der Ausgabe von Speisen sei nicht mehr von einem „Gaststättencharakter“ auszugehen. In diesem Falle würde das Gesetz nicht greifen und damit das Rauchen zulässig sein, so Krämer. Allerdings dürfen hierzu nicht einmal Getränke- oder Snack-Automaten aufgestellt werden.

Das Ministerium verwies in diesem Zusammenhang auch auf ein Urteil des Frankfurter Amtsgerichts vom Mai. Die Richter untersagten dabei den Geschäftsführern mehrerer als Raucher-Klub geführter Nobel-Gaststätten, ihren Gästen den Tabak-Konsum zu erlauben. Erlaubt ist der Tabak-Konsum in der hessischen Gastronomie ausschließlich in „vollständig abgetrennten und entsprechend gekennzeichneten Räumen“, heißt es aus Wiesbaden. Quelle:smokersnews.de


Enjoy

bureaucrat,sysop
23.07.2008 10:14
Zuletzt bearbeitet von Enjoy am 23.07.2008 10:16

Der Rauchverbotsanstrengung apokalyptische Vorstellung: Es bliebe nur die elektronische Zigarre.

Die gibt es aber bereits.

Bild:ecigar.jpg

Bildquelle: RuyanAmerica

RuyanAmerica schreibt dazu:

"The Ruyan Vegas is a revolutionary product and new to the world of electronic smoking substitutes/cigarettes alternatives. At five and one-half inches in length with a circumference of approximately 50 ring size, the Ruyan Vegas looks and feels like a premium traditional cigar.
The Ruyan Vegas comes fully charged, with a 16 mg nicotine cartridge pre-installed. Simply, depress the end of the cigar that goes in the mouth, i.e. the mouthpiece, closing the small gap that exists between the mouthpiece and the body of the Ruyan Vegas and it’s ready to go."

Eine elektronische Zigarre mit Dampfzug und Nikotinpatrone also. Für Technik-Interessierte:

Bild:ecigar_scheme.jpg

Bildquelle: RuyanAmerica


Enjoy

bureaucrat,sysop
21.07.2008 16:09

Werbeverbotsliste für die Schweiz: "Wo welche Werbeverbote gelten".


Enjoy

bureaucrat,sysop
18.07.2008 10:51

Statistisches zum Rauchverbot in Deutschland in "Rauchverbot - Tabaksteuer-Einnahmen sinken deutlich" (Spiegel Online). Zur Zigarre steht:

"Auch gibt es in den einzelnen Branchenbereichen der Tabakindustrie unterschiedliche Entwicklungen: Die versteuerten Mengen an Zigarren und Zigarillos gingen laut Statistischen Bundesamt um 36,2 Prozent zurück. Beim Pfeifentabak habe es hingegen überdurchschnittliche Zuwächse von 200,8 Prozent und beim Feinschnitt einen leichten Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber den versteuerten Mengen im zweiten Quartal 2007 gegeben."


Compadre


17.07.2008 17:36

Man kann alles übertreiben und das ist übertrieben. Da machen sich die Raucher im besten Fall lächerlich. "Rauch, Feuer und Asche" anbeten. So ein Humbug.


Enjoy

bureaucrat,sysop
17.07.2008 09:31
Zuletzt bearbeitet von Enjoy am 17.07.2008 09:31

Amen, "Niederländischer Wirt gründet Raucher-Kirche" in KleinReport:

"Rauchen wird in den Niederlanden zur Religion: Um das seit Juli geltende Rauchverbot in Gaststätten zu umgehen, will ein Wirt aus Alkmaar aus seiner Kneipe die «Kirche der Raucher Gottes» machen. Wie die Nachrichtenagentur ANP am Dienstag meldete, soll dort künftig die heilige Dreifaltigkeit «Rauch, Feuer und Asche» angebetet werden. Wer seiner Religionsgemeinschaft beitrete, solle einen Ausweis bekommen und in allen angeschlossenen Kneipen rauchen dürfen, wurde Kneipier Cor Bush zitiert. Alle anderen müssten das Rauchverbot weiter befolgen. Demnach haben sich bereits ein Dutzend Kneipen gemeldet, die sich der «Raucher-Kirche» anschliessen wollen."


Secundo


16.07.2008 15:21

http://www.die-topnews.de/arzt-weigerte-sich-raucher-zu-operieren-312484

"Nach einem Ski-Unfall sollte eine 38-jährige Hausfrau am Kreuzband operiert werden und vereinbarte dazu mit einer Klinik in Niedersachsen einen Termin. Einem Bericht der “Bild” zufolge, wurde die 38-Jährige einen Tag vor ihrem Termin vom Chefarzt angerufen. Laut dem Blatt soll der Arzt ihr am Telefon die Operation absagt haben und begründete dies damit, dass sie erstmal einen Raucherentwöhnungskurs machen soll und kann sich wenn sie Nichtraucherin ist, wieder zu ihm kommen."


Aficionado

bureaucrat,sysop
13.07.2008 11:55
Zuletzt bearbeitet von Aficionado am 13.07.2008 11:58

"(...) Während der Sommer sich bisher über Bayern von seiner schönsten Seite zeigt, brauen sich am Himmel der Gastronomen dunkle Wolken zusammen. Hoteliers und Wirte machen sich ernsthaft Sorgen ums Geschäft. Als Grund haben sie neben einem allgemeinen Konsumverzicht auch das Rauchverbot in Gaststätten ausgemacht. Knapp die Hälfte der von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) befragten Betriebe beklagt jedenfalls Einbußen im Geschäft in den ersten sechs Monaten. Und die zweite Jahreshälfte soll nicht besser werden. Nur 30 Prozent erwarten eine positive Geschäftsentwicklung."
"(...) Laut DIHK-Umfrage beklagt fast jeder zweite gastronomische Betrieb (48 Prozent) Umsatzeinbußen seit Einführung des Rauchverbots. Besonders betroffen: Ein-Raum-Kneipen / Eckkneipen, die die Forderungen nach abgetrennten Räumen für Raucher nicht erfüllen können. Dort ist mit Ausnahme der Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz das Rauchen nicht mehr gestattet. 55 Prozent der Kneipiers, denen nur ein Raum zur Verfügung steht, stellen Umsatzrückgänge seit Einführung des Rauchverbots fest, knapp ein Viertel sogar sehr starke. Etwas weniger heftig sind die Auswirkungen auf die Gastbetriebe, die zwei oder mehr Räume bewirten und damit weiterhin die Möglichkeit zum Rauchen anbieten können. Hier verzeichnet zwar ebenfalls fast die Hälfte (48 Prozent) Umsatzrückgänge seit Einführung der Gesetze, aber sehr stark betroffen fühlen sich nur knapp 13 Prozent."

Beste Grüsse, A.


Aficionado

bureaucrat,sysop
11.07.2008 16:38
Zuletzt bearbeitet von Aficionado am 11.07.2008 16:41

Für einmal eine andere Sicht der Dinge. In "Stringent law for Kenyan smokers" schreibt BBC News über die Verschärfung des kenyanischen Rauchverbots.

"Aside from bars, offices, theatres, streets and places of worship, smoking is also now banned in parks, markets and private cars."

Der Artikel zeigt verschiedene Facetten: Auflehnung, Sympathiekundgebungen für Raucher von Nicht-Rauchern, die Gefährung eines Wirtschaftszweigs (Kenya produziert jährlich rund 20'000 Tonnen Tabak) oder die Tatsache, dass das ohnehin karge Einkommen der Strassenverkäufer (in Kenya werden Zigaretten vielfach einzeln gekauft) gefährdet ist.

Beste Grüsse, A.


Ricci


07.07.2008 20:28
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 07.07.2008 20:31

Das Verschwinden der Raucher

von David Fischer-Kerli, TAZ

"Derzeit ist es nicht Ziel, das Rauchen in Wohnungen generell zu verbieten", heißt es auf den Seiten von "Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher" [1]. Derzeit. Der "Nichtraucherschutz in Privatwohnungen" bleibt gleichwohl ein Anliegen: Tabakrauch von Nachbarn könnte über Treppenflure und durch Fenster eindringen. Absurd? Überzogen? Früher hätte man auch nicht geglaubt, daß sich ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro (je "nach der Schwere der Tat" [2]) für das Rauchen durchsetzen ließe, heute ist es Wirklichkeit. Selbst vielen Nichtrauchern wird es zuviel [3].

Besinnen wir uns auf das Problem: Nichtraucher fühlen sich durch Tabakrauch gestört und in ihrer Gesundheit bedroht, sie sollen stärker geschützt werden. Das sehen auch die meisten Raucher ein. Im Prinzip müßte es möglich sein, Regelungen zu finden, die den Interessen beider Gruppen Rechnung tragen und mit denen beide leben können. Bei einer solchen Interessenaushandlung würde man womöglich bei Raucherzimmern in öffentlichen Gebäuden und in der Gastronomie beim spanisch-niedersächsischen Modell der Trennung von Raucher- und Nichtraucherlokalen landen; letzteres ließe sich noch mit staatlicher Subventionierung oder weiteren Vorteilen für Nichtraucherlokale anreichern, um dem Markt auf die Sprünge zu helfen.

Klingt akzeptabel? Zumindest als Diskussionsgrundlage? Nicht für "Pro Rauchfrei" [4], nicht für die "Nichtraucher-Initiative Deutschland": Raucherlokale zu erlauben, "legalisiert die Körperverletzung mit Todesfolge" [5].


Weiterlesen hinter dem Link: http://fischer.uni-hd.de/cp_rauch.htm]


Aficionado

bureaucrat,sysop
01.07.2008 13:27
Zuletzt bearbeitet von Aficionado am 01.07.2008 13:28

Unsere Bezahl-Boulevard-Zeitung greift das Genfer Verbot mit fetten Lettern auf und kommt trotz Imperativ-Titelsetzung ("Genfer Raucher: Raus mit euch!") zu einem ganz klein wenig versöhnlichen Schluss:

"(...) Deutlich spürbar ist in Genf die Angst, dass der Spielraum für Raucher noch weiter eingeschränkt werden könnte. «Jetzt machen sie uns sogar Vorwürfe, wenn wir auf der Terrasse an der frischen Luft rauchen», sagte ein Mann heute."

Beste Grüsse, A.


Enjoy

bureaucrat,sysop
01.07.2008 09:28

Beitrag aus der Welt (30.6.2008): "Trotz Verbots darf weiter geraucht werden":

"Eigentlich sollte das Qualmen von nun an auch in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Berlin verboten sein. Geraucht werden darf theoretisch nur noch in abgetrennten Räumen. Doch nicht nur auf das Bundesverfassungsgericht dürfen Raucher hoffen. In der deutschen Hauptstadt fehlen schlicht die Kontrolleure."


Enjoy

bureaucrat,sysop
01.07.2008 09:20
Zuletzt bearbeitet von Enjoy am 01.07.2008 09:21

Ab heute gelten in den Kantonen Genf und Zürich neue Bestimmungen. Genf hat die strikteste Gesetzgebung überhaupt und erlaubt weder Rauchen in Restaurants und Bars noch das Einrichten von Fumoirs. Zino Davidoff, der Genf so verbunden war, würde sich ob solcher Restriktion im Grab umdrehen. Im Kanton Zürich geht das alles sehr viel liberaler zu: Rauchen in öffentlichen Gebäuden ist verboten. Restaurants und Bars sind davon ausgenommen.


Müller P.


01.07.2008 08:16

Das hat perfekt geklappt im Text unten.

Danke schön für die Erklärung und einen sonnigen Tag, PM


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