Das Urteil: Laura Chavin versus Intertabak

Aus Cigar Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Cigar Wiki's forum : THE CIGAR WIKI : Das Urteil: Laura Chavin versus Intertabak

Ricci


10.02.2008 07:20

Frage zur Publikation der Meldung: Hat jemand in der letzten Deutschen Tabak Zeitung darüber lesen können?

Danke fer die Müh die isch ihne gemacht hawe derfft, gelle!!!

Ansonsten schliesse ich mit meinem Großvater Wilhelm Riegelhuth, der jeden seiner Gäste daran erinnerte: "Aach en Blinde is beleidischt, wann mer em secht, daß er schlecht sieht."


Ricci


08.02.2008 10:45
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 08.02.2008 12:40

Guude Cohiba66,

wahrscheinlich hat Frau Ruda gedacht, wenn aus dem Geschrei von Babys Sprache geworden ist, dann wird aus einem verwelktem Feigenblatt vielleicht doch noch ein französisches Ballkleid.

Probieren kann man es ja, wenn jemand nie verlegen ist, solch eine abstruse Darstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Würde geht dabei auch verlustig und noch dazu, es war und ist ja nichts mehr am Werden. Wie auch, bei soviel Gezetter. Allerdings schaue ich auch mit einer differenzierten Bewunderung auf ihre Zeilen und meine Gedanken schweifen zu einem Frankfurter Bub, der folgendes festhielt:


"Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung."

Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832)

Oje, Oje das ist schon ein sehr deliziöser Geschmack, gelle?


Cohiba66


07.02.2008 19:41

@Hedone. Frieden, Freude, Eierkuchen in Ehren. Wer Marketing so weit dehnt wie der H. Bührle, darf aber nicht ungestraft sein. Dom. Rep. Zigarren als kubanische ausgeben und einen Aufpreis draufhauen, der sich gewaschen hat (hatte). Mir gefällt die sachliche Art hier auch. Die Terre de Mythe gehört aber schon ordentlich erwähnt und verdroschen. Wenn ich richtig gelesen habe, war das hier ja sowieso der Ort der Bekanntmachung des Urteils. Nachher gibts wieder Frieden. Hasta la victoria ;-)


Hedone


07.02.2008 11:26

Liebe Freunde. Es spricht für dieses Angebot, dass die Polemik schnell verstummt und die konstruktiven Aspekte der Cigarrenkultur vorherrschen.


Ricci


06.02.2008 16:35
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 06.02.2008 19:14

Frau Lou Chantal Ruda weiss folgendes zu berichten:

(Quelle:smokersnews.de)

Intertabak AG versus Laura Chavin Cigars / Eine Erklärung dazu von LCC

Stellungnahme aus dem Hause Laura Chavin Cigars GmbH zum smokersnews.de-Bericht vom 05.02.2008'

Sehr geehrter Herr Will,

Zu Ihrer News vom 5. Februar 2008, Laura Chavin Cigars / Intertabak AG betreffend, möchten wir wie folgt Stellung nehmen:


1.) Es ist NICHT richtig, dass Laura Chavin die Cigarrenlinie "Terre de Mythe" vom Schweizer Markt zurückziehen MUSSTE.


Helmut Bührle hat die Cigarrenlinie "Terre de Mythe" FREIWILLIG vom Schweizer Markt - und ausschließlich von diesem! - zurückgezogen.

Dieses ist ein Teil des geschlossenen Vergleichs mit der Fa. Intertabak AG:

"Helmut Bührle erklärt namens der Laura Chavin Cigars GmbH und in eigenem Namen, dass weder er noch seine Firma Zigarren mit kubanischen Tabaken im Sortiment für den Schweizer Markt (!) führen.

Um Fehlvorstellungen im Schweizer Markt auszuräumen, verpflichtet sich die Laura Chavin Cigars GmbH, das Produkt "Terre de Mythe" per 1. Dezember 2007 vom Schweizer (!) Markt zu nehmen."

2.) Laura Chavin Cigars ist auch weiterhin mit dem folgenden umfassenden Cigarrensortiment in der Schweiz vertreten: - Klassische Linie - Pur Sang Linie - alle limitierten Editionen der "Concours des meilleurs connaisseurs" - Linie - komplettes Accessoires-Sortiment (HUMID`OR und "maison des cigares"-Etuis)

Es ist ausschließlich die „Terre de Mythe Linie“ NICHT in der Schweiz verfügbar; der weltweite Vertrieb der „Terre de Mythe Linie“ ist davon gänzlich unberührt und ist auch weiterhin als Bestandteil des Laura Chavin-Produktsortiments national und international verfügbar.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.


Mit freundlichen Grüssen aus Schloss Hochdorf

Lou Chantal Ruda


PS: Wie auf dem Blog, bleibt nur noch zu bemerken:

"Holz in den Wald zu tragen ist töricht."(lateinisches Sprichwort)

Eh römisch Weisheit aus Vilwel!

Ansonsten wollte uns Frau Ruda die Garantie auf drollige Geschichten geben. Hier der Link dazu:[1] Was für eine Auswahl!!!


TechX


06.02.2008 11:25
Zuletzt bearbeitet von TechX am 06.02.2008 11:25

@Ricci. Thx. Deine Meinung "Doch in der Hauptsache geht es wohl darum, daß die Berieselung mit sprachlichem Lametta und unsinnigen PR-Geschichten nicht mehr taugt um in einen glaubwürdigen Dialog mit Kunden zu tretten. Märkte sind durch das Web2 zu einem intensiven Gesprächspool über Infos von Produkten und Dienstleistungen geworden." teile ich nur halb. Es wird viel mehr geschattet über Produkte, ja, dadurch wird aber noch mehr PR-Stuss verbreitet, von Webbies übernommen und noch weiter verbreitet. Die User interagieren wie du sagst, dadurch wird neben guter Information auch mehr Müll produziert. Sieh dich mal in Social Networks um. Cool ist, wer die Nadeln im Heuhaufen findet.


Ricci


05.02.2008 21:06
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 08.02.2008 11:56

Meldung bei smokersnews.de vom 5.02.2008

Angeklagt: „Terre de Mythe“ musste den Schweizer Markt verlassen

Helmut Bührle hat für die Laura Chavin GmbH eine eindeutige Erklärung abgegeben'

Aufgeklärt?

Die Geschichte der Laura Chavin GmbH und die Marktpositionierung ihrer Cigarren müssen wir an dieser Stelle nicht mehr aufarbeiten. Der Worte sind genug gewechselt. Die Darstellungen und Gegendarstellungen sind den Insidern bekannt. Der „Glaubenskrieg“ hat nun in der Schweiz ein jähes Ende gefunden. Der Schweizer Habanos-Importeur Intertabak AG und die Laura Chavin GmbH, Deutschland, haben bereits am 31. Oktober 2007 einen Vergleich vor dem Handelsgericht des Kanton Zürich, hinsichtlich der Aussagen bezüglich der Herkunft der Tabake der „Laura Chavin-Produkte“, getroffen.

Hier der Wortlaut der getroffenen Vereinbarung:

(den kennen wir bereits und ist weiter unten, hier auf dem thread nachzulesen!Anmerkung des Schreibers.)

Soweit die publizierte Meldung in der Schweiz (Link cigar-wiki). Die Nachricht, mit der die Intertabak AG bereits den Schweizer Fachhandel informierte, dass die „Laura Chavin-Cigarren“ in der Altadis-Tochtergesellschaft Tabacalera de Garcia in La Romana, Dominikanische Republik, hergestellt werden, wurde nicht angesprochen und auch nicht dementiert.

Helmut Bührle, auf Anfrage der Redaktion smokersnews.de,: Es ist richtig, dass wir diese Vereinbarung in der Schweiz getroffen haben.“ Gleichwohl will Helmut Bührle die Vermarktung seiner Cigarrenmarke „Laura Chavin“ weiter vorantreiben – wenn auch nicht in der Schweiz.


Ricci


05.02.2008 20:35

Man könnte glauben in diesem Teil wird die Bundeslade wiederenteckt, in antiseptischer, relativer Feuchte und mit grösster Andacht. Die Abenteuer von Indiana Jones sind ein Flüwatü gegen die geschwungenen Satzfabulierungen für diese destinguierte Zigarrenkiste.

"Es genügt, dass die Schönheit unseren Überdruss streift..." N.G. Davila


Clubcigarren


05.02.2008 19:39
Zuletzt bearbeitet von Enjoy am 05.02.2008 20:15

Und hier noch ein Beispiel für "dreistes" Marketing. Bührle schafft es immer wieder, durch geschickte Formulierungen es so darzustellen als hätte er das Rad bzw. in diesem Fall den Humidor neu erfunden.

Nachfolgend der aktuelle Pressetext zu "seinem" Humid'Or und in fett und kursiv Anmerkungen eines wirklichen Fachmann's. Viel Vergnügen beim Lesen.

Zur Rechtssicherheit sei gesagt: Es wird hiermit nicht behauptet, dass die fett und kursiv geschriebenen Passagen 100% richtig sind und frei von Irrtümern sind. Das kann man nie ausschließen. Wer den Autor kennt, der wird jedoch wissen, dass er seine eigene Reputation aufs Spiel setzen würde, wenn er hier Falschaussagen schriebe.


Leidenschaft und Kompetenz vereint in einem Meisterwerk der Humidor-Elite Aktuelle Humidor-Generation von „Laura Chavin“: Ein Kunst-Stück in den schönsten Farben und Materialien

Der außergewöhnliche Cigarrren-Humidor von „Laura Chavin Cigars“ vereinigt formvollendetes Design, selbstregulierende Technik und edle Materialien in handwerklich-perfekter Verarbeitung. Wenn sich Enthusiasten zusammentun, die bekannt sind für ihre Leidenschaft und Kompetenz, mit der sie ihr Metier betreiben, die kompromisslos nur höchste Qualität anstreben, dann muss ein ganz besonderes Ergebnis herauskommen. Und so geschehen auf Schloß Hochdorf in der Nähe von Stuttgart, dem Firmensitz der "Laura Chavin Cigars GmbH".

Der „HUMID´OR“ von „Laura Chavin Cigars“ (LCC) ist der erste Humidor, der sich selbst exakt kontrolliert, steuert und reguliert.

Also, erstens ist er nicht der Erste (z.B. das elektronische Befeuchtungssystem YTERBIUM gibt es seit 1999) und zweitens braucht man keinen Humidor, der sich selbst reguliert und steuert, sondern man braucht einen Humidor, der die relative Feuchte exakt steuert und reguliert und das übernimmt das Befeuchtungssystem. Wenn Bührle tatsächlich einen Humidor geschaffen hat, der sich selbst kontrolliert, dann sollte man den Hut ziehen. Aber bevor er einen Humidor baut, der sich selbst kontrolliert sollte er mit der Selbstkontrolle bei sich selbst anfangen.

Der Humidor, der über Monate genau das Klima und präzise einhält, das sonst nur in den begehbaren Klimakammern des Fachhandels oder in Cigarren-Lounges erreicht werden kann.

Unsinn. Klima bezieht sich immer auf die Kombination von Temperatur und Feuchte. Er regelt nur die Feuchte, nicht die Temperatur! Er misst die Temperatur, aber er kann sie nicht regeln! Auch wenn sich das so liest.

Der Humidor, der modernste Technik und zeitgemäßes Design vereint und damit gehobene Rauchkultur auch in modern gestaltete Wohnungen und Büros integriert.

Die geglückte Symbiose von Funktion und Form, die ästhetische Umsetzung von Aufgabe und Aussehen, ist das Produkt von beharrlicher, jahrelanger Entwicklung, von Versuchen, Tests und geduldiger Erprobung.

und vom Zechprellen und Übersähen mit einstweiligen Verfügungen und dem Anstrengen von Gerichtsverhandlungen. Geschädigte Unternehmen sind unter anderem: Polykontakt, EGH, Perrenoud, Werkstätten Hellerau, DER HUMIDOR, Pipe&Cigar, Villiger u.v.a. Bitte die Liste nicht weiter ergänzen, sonst wird sie zu lang.

In den „HUMID´OR“ von „Laura Chavin“ sind alle Erfahrungen und Forschungsergebnisse eingeflossen, die sich Helmut Bührle, der LCC-Chef, in vielen Jahren erarbeitet und erraucht hat.

So ein Witz – Er hat doch bis heute den Unterschied zwischen relativer und absoluter Feuchte nicht kapiert… Er hat wie immer andere für sich arbeiten lassen, sich die Lorbeeren aufgesetzt und ist abgehauen ohne die Rechnung zu bezahlen bzw. Verträge einzuhalten. Schuld waren aber natürlich immer die anderen…

Das wichtigste ist jedoch eine elektronische Selbstüberwachung. Diese garantiert, dass an jeder Stelle des Cigarrenlagers eine relative Luftfeuchtigkeit von 68 – 70 Prozent und eine konstante Temperatur von circa 19 Grad Celcius herrscht. Cigarren, die in diesem klimatischen Umfeld gelagert werden, haben einen Feuchtigkeitsanteil von 12 – 14 Prozent. Dieser ideale Feuchtigkeitsanteil ist entscheidend für den optimalen Rauchgenuss und die perfekte Cigarrenlagerung.

Das würde bedeuten, dass der Humidor also doch über eine Kühlung verfügt! Wow – wenn das stimmt und der Humidor ohne Isolationsglas und Netztanschluss eine Kühlung realisiert, das würde den Fachmann dann doch auf die Knie zwingen. Nur - wie regelt der Humidor dann das Problem, dass bei hoher Umgebungstemperatur die beim Öffnen des Humidors einströmende und dann abgekühlte Luft eine starken Anstieg der relativen Feuchte bewirkt? Dann müsste der Humidor auch noch über eine Entfeuchtung verfügen, wenn er tatsächlich dieses besagte Gleichgewicht erreichen kann. Denn die Aussage laut LC besagt: Diese garantiert, dass an jeder Stelle des Cigarrenlagers eine relative Luftfeuchtigkeit von 68 – 70 Prozent und eine konstante Temperatur von circa 19 Grad Celcius herrscht. Daraus liest der Fachmann, dass der Humidor auch bei einer Umgebungstemperatur von 25°C innen 19°C erzeugen müsste. Wenn LC tatsächlich in diesen Humidor eine Befeuchtung, Entfeuchtung und Kühlung eingebaut haben sollte, dann gebührt Helmut Bührle der Physiknobelpreis. Der Fachmann würde ihn sogar überreichen. Auf Knien.

Im „HUMID´OR“ erfolgt die Steuerung der relativen Luftfeuchtigkeit weltweit erstmals nicht über die Konstanthaltung der Temperatur sondern über die gezielte Regulierung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit der jeweiligen Umgebungstemperatur.

Ja was jetzt? – ich dachte:Diese garantiert, dass an jeder Stelle des Cigarrenlagers eine relative Luftfeuchtigkeit von 68 – 70 Prozent und eine konstante Temperatur von circa 19 Grad Celcius herrscht.


Und jetzt wird dann doch nicht über die Konstanthaltung der Temperatur geregelt, sondern nur die relative Feuchte in Abhängigkeit von der Temperatur? Der Satz ist ja ein semantischer Offenbarungseid. Man könnte ihn auch so schreiben: >>Die relative Feuchte wird konstant gehalten<<. Das ist der Sinn des Satzes – nur stimmt der beim LC-Humidor ja auch nicht!

Seit wann – bei allen Wettergöttern – regelt man im Humidor die relative Feuchte über die Konstanthaltung der Temperatur? Das macht doch kein Mensch – Bührle natürlich auch nicht. Was daran ist weltweit einzigartig? Und dann erfolgt wiederum laut Bührle die Regelung der relativen Feuchte in Abhängigkeit von der Temperatur. Ja warum das denn – ich denke, die relative Feuchte und die Temperatur müssen konstant bleiben? Die relative Feuchte ist abhängig von der Temperatur und zwar insoweit, als das die relative Feuchte sinkt, wenn die Temperatur ansteigt und umgekehrt.

Was also besagt der Satz:... sondern über die gezielte Regulierung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit der jeweiligen Umgebungstemperatur. Er besagt, dass wenn die Temperatur sinkt, die relative Feuchte ansteigt und wenn die Temperatur ansteigt, die relative Feuchte absinkt. Zunächst sagt Bührle also, dass die konstante Feuchte von 68-70% rF und eine Temperatur von 19°C die ideale Lagerbedingung sei. Und dann schreibt er, dass er die rel. Feuchte in Abhängigkeit von der Temperatur regelt. Das heißt, wenn er schon die Temperatur nicht konstant halten kann (weil der Humidor eben doch nicht kühlt), dann muss die relative Feuchte angepasst werden – was für ein Wahnsinn. Dann hat er ja schwankende Temperatur und schwankende Feuchte.

Der Satz ist in sich bedeutungslos und enthält auch noch zwei in sich widersprechende Aussagen. So was muss man erst mal formulieren…

Hierzu steuert ein Mikrocontroller mittels Temperatur- und Feuchtesensoren – die im Humidor-Inneren integriert sind und im Minutentakt Messergebnisse übertragen- die notwendige Feuchtigkeitszufuhr und / oder die Luftumwälzung. Zwei in unterschiedlichen Ebenen angeordnete Ventilatoren sorgen durch eine gezielt geführte Luftströmung für eine gleichmäßige Feuchtigkeitsverteilung und gewährleisten einen absoluten Feuchtigkeitsanteil von circa 13 Prozent sowohl in offen gelagerten als auch in Originalkisten verpackten Cigarren.

Um das zu erreichen muss man nur eine relative Feuchte von 70% im Humidor erzeugen. Wozu wird also die Temperatur gemessen? Ganz einfach – wie es aussieht hat Bührle nichts an der Tatsache geändert, dass seine Elektronik sich am absoluten Wassergehalt der Luft orientiert – so wie es bislang in seinen Käsetheken auf vier Beinen immer der Fall war. Mit dem Ergebnis, dass bei 25°C die rel. Feuchte auf ca. 55% absinkt und bei 15°C das Wasser von den Wänden läuft. Warum? Die Elektronik orientiert sich am Wassergehalt der Luft. Und dieser soll 13% betragen – im Glauben daran, dass 13% Wassergehalt der Luft auch gleichzeitig 13 Gewichtsprozent an Wasser in der Zigarre bewirken. Genau das ist aber nicht der Fall. (siehe Erklärung unter: http://www.humidorbau.de/info/relative-luftfeuchte.html Absatz Kinetische Gastheorie)

Also mal wieder nichts substanziell Neues unter der Sonne. Nur neu verpackt. Wie die geheimen Felder auf Cuba…

Die von „Laura Chavin Cigars“ international geschützte Steuerelektronik mit Mikrocontroller, Temperatur- und Feuchtesensoren, Steuerungssoftware, Lüfter und Feuchtespeicher sind in einem Gehäuse von der Größe einer flachen Cigarrenkiste untergebracht. Korrosionsfreies Metall, Kontakte aus Edelmetall, Kunststoffmechanik und ein von einem renommierten Forschungsinstitut entwickelter, neuartiger Feuchteschwamm mit keimtötender Silbereinlage sorgen für einen sicheren Betrieb und erfordern nur ein Nachfüllen der Wasserreservoirs.

Der Schwamm ist ein Standardprodukt eines europäischen Herstellers für Chirurgie-Zubehör. Der Schwamm wird auch verwendet, um Blut aus Wunden zu saugen. Das ist nicht neuartig sondern wird auch im kompakten elektronischen Befeuchter HYDROCASE seit 2004 eingesetzt. Das Silber im Schwamm bewirkt, dass bei Bakterien ein Enzym gesperrt wird und damit die Sauerstoffresorbtion blockiert wird und die Bakterie stirbt. Ein Sachverhalt, der seit dem 16. Jh bekannt ist (also nicht, dass die Bakterien sterben – die hat man erst später entdeckt – aber die aseptische Wirkung von Silber ist an sich ein alter Hut.


Ja, ja, der Herr Bührle und seine kleine Welt. Von Marketing versteht er wirklich was, zumindest vordergründig!


Ricci


05.02.2008 12:14
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 05.02.2008 18:15

Was das damit zu tun hat? Das habe ich nochmal unten in der Klammer hervorgehoben!

Doch in der Hauptsache geht es wohl darum, daß die Berieselung mit sprachlichem Lametta und unsinnigen PR-Geschichten nicht mehr taugt um in einen glaubwürdigen Dialog mit Kunden zu tretten. Märkte sind durch das Web2 zu einem intensiven Gesprächspool über Infos von Produkten und Dienstleistungen geworden.

Allerdings bemerkt der überwiegende Teil der werbenden Akteure dies nur am Rande und macht eben weiter wie gehabt.


TechX


05.02.2008 10:51
Zuletzt bearbeitet von TechX am 05.02.2008 10:51

Warum check ich den Zusammenhang deiner Marketingsache mit dem Bührle Urteil unten nicht?


Ricci


03.02.2008 18:24
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 05.02.2008 12:19

Strategisches Marketing war Gestern. Im neuen Brand Eins Wirtschaftsmagazin([1]) mit dem Schwerpunkt "Das Marketing ist tot. Es lebe das Marketing!" kann Stimmiges darüber gelesen werden(übrigens, Brand Eins ist meine Empfehlung für Qualitätsjournalismus, in der Funktion Lese-Info-Entertainment):

WILLKOMMEN IM ZEITALTER DES STRATEGISCHEN KONSUMS

"Spätestens im vergangenen Jahr hat eine stille, aber gewaltige Revolution stattgefunden, und allerspätestens im Herbst kam eine Revolution auch bei den Unternehmen

Das klassische Sender-Empfänger-Modell des Marketings hat ausgedient. Oder anders gesagt:

Es ist akuter denn je. Wobei offen ist, wer jeweils Sender, wer Empfänger ist.


Die Konsumenten haben die Komfortzone der

WAS-KANN-ICH-KLEINES-LICHT-IN-ZEITEN-DER-GLOBALISIERUNG-DENN-SCHON-AUSRICHTEN-BEQEUMLICHKEIT

verlassen und werden sich ihrer Macht bewusst.

Konsum wird wieder politisch oder, wie wir sagen, strategisch.

Das verändert die Beziehung von Unternehmen und deren Marketingabteilung zum Konsumenten schlagartig und ist eine Riesenchance für beide Seiten.

Ich weiß das Unternehmen im Moment noch Riesenberührungsängste mit dem Web2.0 und dem gefühlten und tatsächlichen Kontrollverlust haben(bei dem Beispiel LCC ist die Kontrolle schon seit April 2006 gänzlich verloren gegangen, ohne dass der Unternehmer die Lage erkannt und eine Umkehrung seiner Kommunikation vorgenommen hätte. Hartnäckiges Ignorieren der Wirklichkeit endet in akuter Ernüchterung als konsequenter Folge. Anmerkung des Schreibers). Und in der Tat: Das ist erst einmal ein Sprung ins Unbekannte, den ich gerade am eigenen Leib erfahren habe. aber die Chancen stehen gut, dass der Verbraucher Unternehmen diesen Sprung hoch anrechnen und sich über eine Dialog sehr freuen.


Denn: Der Verbraucher ist an und für sich ein ganz vernünftiger Zeitgenosse, umgänglich interessiert und dialogbereit. Wer ihn überzeugen kann und für sich gewinnen, hat die nächsten Jahre einen treuen Verbündeten.

EHRLICH!

Also trauen Sie sich, denn die Vorhersage sei gewagt:

Die Werbung, die allzu offensichtlich der Selbst-und der Kundenberuhigung vulgo greenwashing dient, wird den Marketingtreibenden in nicht allzu ferner Zukunft um die Ohren fliegen( schwups schon passiert...Anmerkung des Schreibers!).

Aus eigener Erfahrung kann ich ihnen sagen: Es gibt nichts Schöneres, als das Risiko des Sprungs zu wagen und zu erleben, wie man von Gleichgesinnten aufgefangen und getragen wird.

Das macht stark. Auch Unternehmen!"

Claudia Langer, Vorstand Utopia AG und UTOPIA-STIFTUNG i. G., München

Tja, wir alle können nur neues sehen, wenn wir neues tun, gelle!?!


Aficionado

bureaucrat,sysop
02.02.2008 09:12
Zuletzt bearbeitet von Aficionado am 03.02.2008 13:47

Update: Der Cigar Blog hat die unten stehende Meldung aus dem Wiki aufgenommen und die Etappen der Terre de Mythe-Story detailliert aufbereitet.



Apropos Clear Havana: Die Diskussion über die Terre de Mythe von Laura Chavin mit ihrem angeblich aus Kuba stammenden Tabak war wuchtig und mündete in einem Rechtsstreit mit der Intertabak AG. Und wie ging es aus?


Bild:Info-Laura-Chavin-Terre.jpg


Seite 2 von 2

Go to: Previous| 1, 2

Views
Persönliche Werkzeuge
User-Interaktion
Anzeige
supported by:
5th Avenue
5th Avenue: www.5thavenue.de
Intertabak
Intertabak: www.intertabak.ch
Cigar World
Cigarworld: www.cigarworld.de
Casadelhabano
La Casa Del Habano Düsseldorf: www.la-casa-del-habano-duesseldorf.de
Don Cigarro
Don Cigarro: www.doncigarro.ch
Premium
Premium Cigars: www.premium-cigars.ch