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Das Urteil: Laura Chavin versus Intertabak
Aus Cigar Wiki
Cigar Wiki's forum : THE CIGAR WIKI : Das Urteil: Laura Chavin versus Intertabakbrand eins no.4 mit folgendem Themenschwerpunkt (wie sinnig erschienen im April 08 und im Mai auch alle Texte einlesbar) [1]):
SCHWERPUNKT:
Wirtschaft und Wahrheit
Ungelogen- Echt wahr-Versprochen
"Nur heraus damit!
Mein Interesse ist geheuchelt.
Den Job mache ich nur des Geldes wegen.
Was mich treibt, ist allein der Neid.
Schön, die Kollegen scheitern zu sehen.
Im Büro ruht sich's am besten.
Morgen bin ich krank.
Ja, ich halte Sie für eine Null.
Nein, das Alleinsein fürchte ich nicht."
....bevor nun alle zum nächsten Kiosk laufen, eine kleine Lektüre vorher. Echt wahr..
[[2]]
Im Mai gehts weiter...brand eins stellt fest:[ DUMMHEIT gibts gratis.http://www.brandeins.de/home/inhalte.asp?MenuID=8&MagID=101&sid=su79220632273518861&umenuid=1]
DIE ÖKONOMIE DER BILDUNG
Offenbar nicht. Ich dachte immer, das sei eine Lichtgestalt unter den Händlern. Man kann sich offenbar täuschen.
Das ist echt kein Scherz mit Dr. Herzog und Laura Chavin ??
Und noch eine Nachricht zum 1. April:
Berlin trifft Hochdorf / Berliner Aficionados besuchen das Haus Laura Chavin Cigars
Vom 11. bis zum 13. April 2008 wird Laura Chavin-Chef Helmut Bührle und sein Team den Berliner Vorzeige-Tabakwarenfachhändler Dr. Maximilian Herzog (Casa del Habano und zwei weitere Betriebe) mit zwanzig ausgewählten Gäste aus Berlin willkommen heißen. Am Freitag, 11. April 2008, wird die Genießer-Gruppe gegen 16:00 Uhr im Schloss Hochdorf eintreffen und sich bis zur Rückreise am Sonntag, 13.Apil 2008, circa 16:00 Uhr auf das Feinste verwöhnen lassen.
Das Genießer-Programm in der Übersicht. Der Freitag; Schloss Hochdorf: Champagner-Empfang und Schlossbesichtigung, Einblick in den Gewölbekeller / Cigarren-Lagerstätte der Laura Chavin Cigarren; Cigarrendegustation im Salon, persönliche Gespräche mit Helmut Bührle; Dinner im "maison des connaisseurs", ein Gourmetkoch kreiert vor Ort ein leichtes Dinner; Ausklang bei Cigarre und Port am Kaminfeuer und einem Limousinen-Chauffeur-Service ins Hotel.
Der Samstag: Nach dem Frühstück im Hotel per Chauffeurs-Service; Fahrt nach Pfalzgrafenweiler; Besichtigung der Laura Chavin HUMID`OR-Manufaktur / Gespräche mit Schreinermeistern; Kleiner Snack und Weiterfahrt nach Baden-Baden; Casino Baden-Baden: private Roulette- und Black Jack-Schulung, Gemeinsames Dinner im Casino-Restaurant; Chauffeur-Service retour in das Hotel.
Der Sonntag: Chauffeur-Service ins Schloss Hotel Friedrichsruhe; Gemeinsames Sekt-Frühstück; Golfrunde auf exklusivem Golfplatz; Für Nicht-Golfer oder Interessierte: Arrangement eines Schnuppergolf-Kurses; Kleine Kunstführung über den Golfplatz (ausgewählte Skulpturen-Sammlung von H.Würth / Fa. Würth auf dem gesamten Golfplatz); Limousinen-Chauffeur-Service zum Flughafen Stuttgart.
Wie heißt es so schön: „Es ist angerichtet.“ Nun darf man mit gesunder Neugier die Veranstaltung erwarten und mit Spannung der Sammlung der Impressionen des Wochenendes entgegensehen."
Quelle: smokersnews.de
Allgemeine Hintergründe zum 1. April :)
Die Sensation durch flying cigars:
Limitadas vor der Revolution aus dem Jahr 1958, einfach sagenhaft, gelle!
...und hier wird geclickt [
http://www.flyingcigar.de/smoking_cigars/2008_04_sensation__ediciones_limitadas_1958.php]
Ob das noch aus Hochdorf getoppt werden kann?
Frage zur Publikation der Meldung:
Hat jemand in der letzten Deutschen Tabak Zeitung darüber lesen können?
Danke fer die Müh die isch ihne gemacht hawe derfft, gelle!!!
Ansonsten schliesse ich mit meinem Großvater Wilhelm Riegelhuth, der jeden seiner Gäste daran erinnerte:
"Aach en Blinde is beleidischt, wann mer em secht, daß er schlecht sieht."
Guude Cohiba66,
wahrscheinlich hat Frau Ruda gedacht, wenn aus dem Geschrei von Babys Sprache geworden ist,
dann wird aus einem verwelktem Feigenblatt vielleicht doch noch ein französisches Ballkleid.
Probieren kann man es ja, wenn jemand nie verlegen ist, solch eine abstruse Darstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Würde geht dabei auch verlustig und noch dazu, es war und ist ja nichts mehr am Werden. Wie auch, bei soviel Gezetter. Allerdings schaue ich auch mit einer differenzierten Bewunderung auf ihre Zeilen und meine Gedanken schweifen zu einem Frankfurter Bub, der folgendes festhielt:
Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832)
Oje, Oje das ist schon ein sehr deliziöser Geschmack, gelle?
@Hedone. Frieden, Freude, Eierkuchen in Ehren. Wer Marketing so weit dehnt wie der H. Bührle, darf aber nicht ungestraft sein. Dom. Rep. Zigarren als kubanische ausgeben und einen Aufpreis draufhauen, der sich gewaschen hat (hatte). Mir gefällt die sachliche Art hier auch. Die Terre de Mythe gehört aber schon ordentlich erwähnt und verdroschen. Wenn ich richtig gelesen habe, war das hier ja sowieso der Ort der Bekanntmachung des Urteils. Nachher gibts wieder Frieden. Hasta la victoria ;-)
Liebe Freunde. Es spricht für dieses Angebot, dass die Polemik schnell verstummt und die konstruktiven Aspekte der Cigarrenkultur vorherrschen.
Frau Lou Chantal Ruda weiss folgendes zu berichten:
(Quelle:smokersnews.de)
Intertabak AG versus Laura Chavin Cigars / Eine Erklärung dazu von LCC
Stellungnahme aus dem Hause Laura Chavin Cigars GmbH zum smokersnews.de-Bericht vom 05.02.2008'
Sehr geehrter Herr Will,
Zu Ihrer News vom 5. Februar 2008, Laura Chavin Cigars / Intertabak AG betreffend, möchten wir wie folgt Stellung nehmen:
Dieses ist ein Teil des geschlossenen Vergleichs mit der Fa. Intertabak AG:
"Helmut Bührle erklärt namens der Laura Chavin Cigars GmbH und in eigenem
Namen, dass weder er noch seine Firma Zigarren mit kubanischen Tabaken im Sortiment für den Schweizer Markt (!) führen.
Um Fehlvorstellungen im Schweizer Markt auszuräumen, verpflichtet sich die Laura Chavin Cigars GmbH, das Produkt "Terre de Mythe" per 1. Dezember 2007 vom Schweizer (!) Markt zu nehmen."
2.) Laura Chavin Cigars ist auch weiterhin mit dem folgenden umfassenden Cigarrensortiment in der Schweiz vertreten:
- Klassische Linie
- Pur Sang Linie
- alle limitierten Editionen der "Concours des meilleurs connaisseurs" - Linie
- komplettes Accessoires-Sortiment (HUMID`OR und "maison des cigares"-Etuis)
Es ist ausschließlich die „Terre de Mythe Linie“ NICHT in der Schweiz verfügbar; der weltweite Vertrieb der „Terre de Mythe Linie“ ist davon gänzlich unberührt und ist auch weiterhin als Bestandteil des Laura Chavin-Produktsortiments national und international verfügbar.
Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.
Lou Chantal Ruda
PS: Wie auf dem Blog, bleibt nur noch zu bemerken:
"Holz in den Wald zu tragen ist töricht."(lateinisches Sprichwort)
Eh römisch Weisheit aus Vilwel!
Ansonsten wollte uns Frau Ruda die Garantie auf drollige Geschichten geben.
Hier der Link dazu:[1] Was für eine Auswahl!!!
@Ricci. Thx. Deine Meinung "Doch in der Hauptsache geht es wohl darum, daß die Berieselung mit sprachlichem Lametta und unsinnigen PR-Geschichten nicht mehr taugt um in einen glaubwürdigen Dialog mit Kunden zu tretten. Märkte sind durch das Web2 zu einem intensiven Gesprächspool über Infos von Produkten und Dienstleistungen geworden." teile ich nur halb. Es wird viel mehr geschattet über Produkte, ja, dadurch wird aber noch mehr PR-Stuss verbreitet, von Webbies übernommen und noch weiter verbreitet. Die User interagieren wie du sagst, dadurch wird neben guter Information auch mehr Müll produziert. Sieh dich mal in Social Networks um. Cool ist, wer die Nadeln im Heuhaufen findet.
Meldung bei smokersnews.de vom 5.02.2008
Angeklagt: „Terre de Mythe“ musste den Schweizer Markt verlassen
Helmut Bührle hat für die Laura Chavin GmbH eine eindeutige Erklärung abgegeben'
Aufgeklärt?
Die Geschichte der Laura Chavin GmbH und die Marktpositionierung ihrer Cigarren müssen wir an dieser Stelle nicht mehr aufarbeiten. Der Worte sind genug gewechselt. Die Darstellungen und Gegendarstellungen sind den Insidern bekannt. Der „Glaubenskrieg“ hat nun in der Schweiz ein jähes Ende gefunden. Der Schweizer Habanos-Importeur Intertabak AG und die Laura Chavin GmbH, Deutschland, haben bereits am 31. Oktober 2007 einen Vergleich vor dem Handelsgericht des Kanton Zürich, hinsichtlich der Aussagen bezüglich der Herkunft der Tabake der „Laura Chavin-Produkte“, getroffen.
Hier der Wortlaut der getroffenen Vereinbarung:
(den kennen wir bereits und ist weiter unten, hier auf dem thread nachzulesen!Anmerkung des Schreibers.)
Soweit die publizierte Meldung in der Schweiz (Link cigar-wiki). Die Nachricht, mit der die Intertabak AG bereits den Schweizer Fachhandel informierte, dass die „Laura Chavin-Cigarren“ in der Altadis-Tochtergesellschaft Tabacalera de Garcia in La Romana, Dominikanische Republik, hergestellt werden, wurde nicht angesprochen und auch nicht dementiert.
Helmut Bührle, auf Anfrage der Redaktion smokersnews.de,: Es ist richtig, dass wir diese Vereinbarung in der Schweiz getroffen haben.“ Gleichwohl will Helmut Bührle die Vermarktung seiner Cigarrenmarke „Laura Chavin“ weiter vorantreiben – wenn auch nicht in der Schweiz.
Man könnte glauben in diesem Teil wird die Bundeslade wiederenteckt, in antiseptischer, relativer Feuchte und mit grösster Andacht.
Die Abenteuer von Indiana Jones sind ein Flüwatü gegen die geschwungenen Satzfabulierungen für diese
destinguierte Zigarrenkiste.
"Es genügt, dass die Schönheit unseren Überdruss streift..." N.G. Davila
Und hier noch ein Beispiel für "dreistes" Marketing. Bührle schafft es immer wieder, durch geschickte Formulierungen es so darzustellen als hätte er das Rad bzw. in diesem Fall den Humidor neu erfunden.
Nachfolgend der aktuelle Pressetext zu "seinem" Humid'Or und in fett und kursiv Anmerkungen eines wirklichen Fachmann's. Viel Vergnügen beim Lesen.
Zur Rechtssicherheit sei gesagt: Es wird hiermit nicht behauptet, dass die fett und kursiv geschriebenen Passagen 100% richtig sind und frei von Irrtümern sind. Das kann man nie ausschließen.
Wer den Autor kennt, der wird jedoch wissen, dass er seine eigene Reputation aufs Spiel setzen würde, wenn er hier Falschaussagen schriebe.
Der außergewöhnliche Cigarrren-Humidor von „Laura Chavin Cigars“ vereinigt formvollendetes Design, selbstregulierende Technik und edle Materialien in handwerklich-perfekter Verarbeitung.
Wenn sich Enthusiasten zusammentun, die bekannt sind für ihre Leidenschaft und Kompetenz, mit der sie ihr Metier betreiben, die kompromisslos nur höchste Qualität anstreben, dann muss ein ganz besonderes Ergebnis herauskommen. Und so geschehen auf Schloß Hochdorf in der Nähe von Stuttgart, dem Firmensitz der "Laura Chavin Cigars GmbH".
Der „HUMID´OR“ von „Laura Chavin Cigars“ (LCC) ist der erste Humidor, der sich selbst exakt kontrolliert, steuert und reguliert.
Also, erstens ist er nicht der Erste (z.B. das elektronische Befeuchtungssystem YTERBIUM gibt es seit 1999) und zweitens braucht man keinen Humidor, der sich selbst reguliert und steuert, sondern man braucht einen Humidor, der die relative Feuchte exakt steuert und reguliert und das übernimmt das Befeuchtungssystem. Wenn Bührle tatsächlich einen Humidor geschaffen hat, der sich selbst kontrolliert, dann sollte man den Hut ziehen. Aber bevor er einen Humidor baut, der sich selbst kontrolliert sollte er mit der Selbstkontrolle bei sich selbst anfangen.
Der Humidor, der über Monate genau das Klima und präzise einhält, das sonst nur in den begehbaren Klimakammern des Fachhandels oder in Cigarren-Lounges erreicht werden kann.
Unsinn. Klima bezieht sich immer auf die Kombination von Temperatur und Feuchte. Er regelt nur die Feuchte, nicht die Temperatur! Er misst die Temperatur, aber er kann sie nicht regeln! Auch wenn sich das so liest.
Der Humidor, der modernste Technik und zeitgemäßes Design vereint und damit gehobene Rauchkultur auch in modern gestaltete Wohnungen und Büros integriert.
Die geglückte Symbiose von Funktion und Form, die ästhetische Umsetzung von Aufgabe und Aussehen, ist das Produkt von beharrlicher, jahrelanger Entwicklung, von Versuchen, Tests und geduldiger Erprobung.
und vom Zechprellen und Übersähen mit einstweiligen Verfügungen und dem Anstrengen von Gerichtsverhandlungen. Geschädigte Unternehmen sind unter anderem: Polykontakt, EGH, Perrenoud, Werkstätten Hellerau, DER HUMIDOR, Pipe&Cigar, Villiger u.v.a. Bitte die Liste nicht weiter ergänzen, sonst wird sie zu lang.
In den „HUMID´OR“ von „Laura Chavin“ sind alle Erfahrungen und Forschungsergebnisse eingeflossen, die sich Helmut Bührle, der LCC-Chef, in vielen Jahren erarbeitet und erraucht hat.
So ein Witz – Er hat doch bis heute den Unterschied zwischen relativer und absoluter Feuchte nicht kapiert… Er hat wie immer andere für sich arbeiten lassen, sich die Lorbeeren aufgesetzt und ist abgehauen ohne die Rechnung zu bezahlen bzw. Verträge einzuhalten. Schuld waren aber natürlich immer die anderen…
Das wichtigste ist jedoch eine elektronische Selbstüberwachung. Diese garantiert, dass an jeder Stelle des Cigarrenlagers eine relative Luftfeuchtigkeit von 68 – 70 Prozent und eine konstante Temperatur von circa 19 Grad Celcius herrscht. Cigarren, die in diesem klimatischen Umfeld gelagert werden, haben einen Feuchtigkeitsanteil von 12 – 14 Prozent. Dieser ideale Feuchtigkeitsanteil ist entscheidend für den optimalen Rauchgenuss und die perfekte Cigarrenlagerung.
Das würde bedeuten, dass der Humidor also doch über eine Kühlung verfügt! Wow – wenn das stimmt und der Humidor ohne Isolationsglas und Netztanschluss eine Kühlung realisiert, das würde den Fachmann dann doch auf die Knie zwingen. Nur - wie regelt der Humidor dann das Problem, dass bei hoher Umgebungstemperatur die beim Öffnen des Humidors einströmende und dann abgekühlte Luft eine starken Anstieg der relativen Feuchte bewirkt? Dann müsste der Humidor auch noch über eine Entfeuchtung verfügen, wenn er tatsächlich dieses besagte Gleichgewicht erreichen kann. Denn die Aussage laut LC besagt: Diese garantiert, dass an jeder Stelle des Cigarrenlagers eine relative Luftfeuchtigkeit von 68 – 70 Prozent und eine konstante Temperatur von circa 19 Grad Celcius herrscht. Daraus liest der Fachmann, dass der Humidor auch bei einer Umgebungstemperatur von 25°C innen 19°C erzeugen müsste. Wenn LC tatsächlich in diesen Humidor eine Befeuchtung, Entfeuchtung und Kühlung eingebaut haben sollte, dann gebührt Helmut Bührle der Physiknobelpreis. Der Fachmann würde ihn sogar überreichen. Auf Knien.
Im „HUMID´OR“ erfolgt die Steuerung der relativen Luftfeuchtigkeit weltweit erstmals nicht über die Konstanthaltung der Temperatur sondern über die gezielte Regulierung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit der jeweiligen Umgebungstemperatur.
Ja was jetzt? – ich dachte:Diese garantiert, dass an jeder Stelle des Cigarrenlagers eine relative Luftfeuchtigkeit von 68 – 70 Prozent und eine konstante Temperatur von circa 19 Grad Celcius herrscht.
Seit wann – bei allen Wettergöttern – regelt man im Humidor die relative Feuchte über die Konstanthaltung der Temperatur? Das macht doch kein Mensch – Bührle natürlich auch nicht. Was daran ist weltweit einzigartig? Und dann erfolgt wiederum laut Bührle die Regelung der relativen Feuchte in Abhängigkeit von der Temperatur. Ja warum das denn – ich denke, die relative Feuchte und die Temperatur müssen konstant bleiben? Die relative Feuchte ist abhängig von der Temperatur und zwar insoweit, als das die relative Feuchte sinkt, wenn die Temperatur ansteigt und umgekehrt.
Was also besagt der Satz:... sondern über die gezielte Regulierung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit der jeweiligen Umgebungstemperatur. Er besagt, dass wenn die Temperatur sinkt, die relative Feuchte ansteigt und wenn die Temperatur ansteigt, die relative Feuchte absinkt. Zunächst sagt Bührle also, dass die konstante Feuchte von 68-70% rF und eine Temperatur von 19°C die ideale Lagerbedingung sei. Und dann schreibt er, dass er die rel. Feuchte in Abhängigkeit von der Temperatur regelt. Das heißt, wenn er schon die Temperatur nicht konstant halten kann (weil der Humidor eben doch nicht kühlt), dann muss die relative Feuchte angepasst werden – was für ein Wahnsinn. Dann hat er ja schwankende Temperatur und schwankende Feuchte.
Der Satz ist in sich bedeutungslos und enthält auch noch zwei in sich widersprechende Aussagen. So was muss man erst mal formulieren…
Hierzu steuert ein Mikrocontroller mittels Temperatur- und Feuchtesensoren – die im Humidor-Inneren integriert sind und im Minutentakt Messergebnisse übertragen- die notwendige Feuchtigkeitszufuhr und / oder die Luftumwälzung. Zwei in unterschiedlichen Ebenen angeordnete Ventilatoren sorgen durch eine gezielt geführte Luftströmung für eine gleichmäßige Feuchtigkeitsverteilung und gewährleisten einen absoluten Feuchtigkeitsanteil von circa 13 Prozent sowohl in offen gelagerten als auch in Originalkisten verpackten Cigarren.
Um das zu erreichen muss man nur eine relative Feuchte von 70% im Humidor erzeugen. Wozu wird also die Temperatur gemessen? Ganz einfach – wie es aussieht hat Bührle nichts an der Tatsache geändert, dass seine Elektronik sich am absoluten Wassergehalt der Luft orientiert – so wie es bislang in seinen Käsetheken auf vier Beinen immer der Fall war. Mit dem Ergebnis, dass bei 25°C die rel. Feuchte auf ca. 55% absinkt und bei 15°C das Wasser von den Wänden läuft. Warum? Die Elektronik orientiert sich am Wassergehalt der Luft. Und dieser soll 13% betragen – im Glauben daran, dass 13% Wassergehalt der Luft auch gleichzeitig 13 Gewichtsprozent an Wasser in der Zigarre bewirken. Genau das ist aber nicht der Fall. (siehe Erklärung unter: http://www.humidorbau.de/info/relative-luftfeuchte.html Absatz Kinetische Gastheorie)
Also mal wieder nichts substanziell Neues unter der Sonne. Nur neu verpackt. Wie die geheimen Felder auf Cuba…
Die von „Laura Chavin Cigars“ international geschützte Steuerelektronik mit Mikrocontroller, Temperatur- und Feuchtesensoren, Steuerungssoftware, Lüfter und Feuchtespeicher sind in einem Gehäuse von der Größe einer flachen Cigarrenkiste untergebracht. Korrosionsfreies Metall, Kontakte aus Edelmetall, Kunststoffmechanik und ein von einem renommierten Forschungsinstitut entwickelter, neuartiger Feuchteschwamm mit keimtötender Silbereinlage sorgen für einen sicheren Betrieb und erfordern nur ein Nachfüllen der Wasserreservoirs.
Der Schwamm ist ein Standardprodukt eines europäischen Herstellers für Chirurgie-Zubehör. Der Schwamm wird auch verwendet, um Blut aus Wunden zu saugen. Das ist nicht neuartig sondern wird auch im kompakten elektronischen Befeuchter HYDROCASE seit 2004 eingesetzt. Das Silber im Schwamm bewirkt, dass bei Bakterien ein Enzym gesperrt wird und damit die Sauerstoffresorbtion blockiert wird und die Bakterie stirbt. Ein Sachverhalt, der seit dem 16. Jh bekannt ist (also nicht, dass die Bakterien sterben – die hat man erst später entdeckt – aber die aseptische Wirkung von Silber ist an sich ein alter Hut.
Ja, ja, der Herr Bührle und seine kleine Welt. Von Marketing versteht er wirklich was, zumindest vordergründig!
Seite 1 von 2Ricci 
11.04.2008 10:52
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 02.05.2008 15:33
Cohiba66 
11.04.2008 10:24 Cohiba66 
02.04.2008 13:38 Ricci 
01.04.2008 22:25
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 01.04.2008 22:29
"Ein Schweizer aus Berlin führt die Hauptstädter ins „Cigarren- Schloss“ und in ein exquisites Genießer-Wochenende
Dr. Herzog Laura Chavin Cigars hat ein besonders exklusives Event für das zweite Aprilwochenende arrangiert: Das „Cigarren & Connaisseurs Weekend auf Schloss Hochdorf“.
Enjoy
bureaucrat,sysop
01.04.2008 11:03 Ricci 
01.04.2008 10:28
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 01.04.2008 10:31
Was es alles gibt;-))
Ricci 
10.02.2008 07:20 Ricci 
08.02.2008 10:45
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 08.02.2008 12:40
"Das Absurde, mit Geschmack dargestellt, erregt Widerwillen und Bewunderung."
Cohiba66 
07.02.2008 19:41 Hedone 
07.02.2008 11:26 Ricci 
06.02.2008 16:35
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 06.02.2008 19:14
1.) Es ist NICHT richtig, dass Laura Chavin die Cigarrenlinie "Terre de Mythe" vom Schweizer Markt zurückziehen MUSSTE.
Helmut Bührle hat die Cigarrenlinie "Terre de Mythe" FREIWILLIG vom Schweizer Markt - und ausschließlich von diesem! - zurückgezogen.
Mit freundlichen Grüssen aus Schloss Hochdorf
TechX 
06.02.2008 11:25
Zuletzt bearbeitet von TechX am 06.02.2008 11:25Ricci 
05.02.2008 21:06
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 08.02.2008 11:56Ricci 
05.02.2008 20:35 Clubcigarren 
05.02.2008 19:39
Zuletzt bearbeitet von Enjoy am 05.02.2008 20:15
Leidenschaft und Kompetenz vereint in einem Meisterwerk der Humidor-Elite
Aktuelle Humidor-Generation von „Laura Chavin“: Ein Kunst-Stück in den schönsten Farben und Materialien
Und jetzt wird dann doch nicht über die Konstanthaltung der Temperatur geregelt, sondern nur die relative Feuchte in Abhängigkeit von der Temperatur? Der Satz ist ja ein semantischer Offenbarungseid. Man könnte ihn auch so schreiben: >>Die relative Feuchte wird konstant gehalten<<. Das ist der Sinn des Satzes – nur stimmt der beim LC-Humidor ja auch nicht!






