Presse, News & Zigarren
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Philip Morris hat die Pastete schon fertig.
Die sagen sich folgendes ungefähr so:
Wir organisieren für die EU alles, die Gesundheitsprävention(sowieso muss eine Gleichbesteuerung aller Tabakprodukte her) und den Schmuggel unterbinden wir auch, jetzt sind wir soo schöön clean und Geld verdienen?
Nein, nein und nochmals nein: Wir wandeln uns zum Wellness-Caritas-Konzern und schicken unsere Shareholder ins Ethikseminar.
Und wer kämpft für uns an vorderster Front?
Einfach eine grandiose Strategie:
PRO-RAUCHFREI und alle anderen die sich darauf freuen das Leben ihrer Mitbürger zur unendlichen Gesundheit zu drangsalieren und kujonieren (immer an Herrn Adorno denken:"Was nutzt mir Gesundheit, wenn ich ansonsten ein Idiot bin.").
Aus dieser Sicht fährt der Konzern sicher in die Zukunft. Denn hier werden Talente geweckt die einfach in Deutschland nicht aussterben können.
Chapeu für diese Nummer!
To enjoy:
"Wir fordern ein generelles Tabakwerbeverbot, spitzenmäßige und gleiche Besteuerung aller Tabakprodukte sowie deren ausschließlichen Verkauf in lizenzierten Geschäften, wie es beispielsweise in Frankreich und Spanien der Fall ist. Erst ein Mix aus strukturellen Maßnahmen und der von Ihnen angedeuteten Verhaltensprävention hat wirkliche Erfolgschancen."
Das sind die letzten Töne von Herrn Kaut aus Trier. Diese Aussage deckt sich genau mit den Unternehmenszielen des Zigarettenkonzerns Philip Morris.
Dazu süfisant Wahres aus dem 19.Jahrhundert von Herrn Nestroy:
"Wenn ihr selbst gesteht, daß es auch an Einsehen mangelt, dann darf es euch nicht wundern, wenn ihr blind gehorchen müßt. Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit den blinden Pferden das Ziel erreicht."
Mehr zu Herrn Nestroy
PS: Zu dem Thema "Philip Morris vs. Tabakbranche" ist alles wunderbar aufbereitet im cigar-blog.
"Fidel Castro gibt seine Ämter auf", Spiegel Online, 19.2.2008:
Unser aller Freund Ricci in der Frankfurter Neue Presse ("Ein Leben für die Zigarre") mit Hinweis auf das Festival del Habano und das Cigar Wiki.
Bildquelle: ZLP Zeitungsring Lokalpresse GmbH
Der Spiegel hat sein Archiv geöffnet. Bei Spiegel Wissen findet man u.a. einen Artikel über Winston Churchill vom 15.11.1947 und ein geplantes Denkmal auf den Klippen von Dover. Geplant waren Churchill mit vier Bulldoggen und einer Zigarre mit elektrisch erleuchteter Glut, welche von der französischen Küste aus sichtbar gewesen wäre. Laut Spiegel wehrte sich Churchill erfolgreich gegen das Ansinnen.
Schade eigentlich, heute wäre es interessant zu beobachten, was die Antitabak-Taliban gegen die 60 Meter hohe Statue mit den Ärmelkanal überstrahlender Zigarrenglut unternehmen würden.
Beste Grüsse, A.
Amigos, im Vergleich zu den Nachbarn im Norden sind unsere Antitabakmenschen richtig umgänglich :) Hasta la victoria simpre!
Interview mit einem Antitabak-Fanatiker in 16 vor Nachrichten aus Trier ("Das wäre ein herber Rückschlag").
Hauptproblem im Artikel und generell: Nicht vorhandene Differenzierung von Zigarettensucht und Zigarrengenuss.
Pressemeldung vom 14.2.2008:
Villiger übernimmt Wuhrmann Cigars
Wuhrmann Cigars AG gibt die Produktion in Rheinfelden auf.
Das Familienunternehmen Wuhrmann Cigars AG gibt die Produktion und den Standort in Rheinfelden auf und geht in das Schweizer Traditionsunternehmen Villiger Söhne AG in Pfeffikon über. Der Mehrheit der Mitarbeitenden wird eine neue Anstellung in Pfeffikon angeboten. Die Gewerkschaft Unia Region Nordwestschweiz wurde vorgängig informiert und die Vorgehensweise mit ihr entsprechend abgestimmt. Thomas Wuhrmann, CEO und VR-Präsident der Wuhrmann Cigars AG, wird zum Leiter Verkauf bei der Villiger Söhne AG ernannt. Mit der Übernahme verschwindet der Name Wuhrmann Cigars AG vom Schweizer Tabakmarkt. Die beiden Produkte, «Habana Feu» und «Wuhrillos», werden künftig von Villiger Söhne AG produziert und vertrieben.
Die Wuhrmann Cigars AG schliesst ihre Tore in Rheinfelden per Ende Mai 2008 für immer. Damit geht die 132-jährige Firmengeschichte des traditionsreichen Familienunternehmen zu Ende. Thomas Wuhrmann, CEO und VR-Präsident: «Dieser Entscheid ist wohl überlegt und reifte in den letzten Jahren. Unsere qualitativ hochstehenden Produkte werden auch in Zukunft von einem traditionsreichen Schweizer Familienunternehmen hergestellt.»
Die beiden beliebtesten Produkte der Wuhrmann Cigars AG, der "Habana Feu" und der "Wuhrillos", mit einem Produktionsvolumen von 3 Millionen Stück pro Jahr, werden in Zukunft von Villiger Söhne AG im luzernischen Pfeffikon produziert und vertrieben. Der Name Wuhrmann Cigars AG verschwindet vom Schweizer Tabakmarkt. «Ein Kleinst-Unternehmen wie wir findet in diesem internationalen Markt kein Überleben. Die von den Gesundheitsbehörden verlangten Bildwarntexte und Rauchverbote erschweren die Produktion, den Vertrieb und Verkauf für ein Unternehmen unserer Grösse erheblich», so Thomas Wuhrmann. Indem Wuhrmann Cigars im Unternehmen Villiger aufgeht, ist sichergestellt, dass die Produkte von Wuhrmann weiterhin in der Schweiz und neu auch in den Wachstumsmärkten China, Russland und Indien erhältlich sind.
Die Tabakmanufakturen Villiger Söhne AG und Wuhrmann Cigars AG arbeiten schon seit Jahren eng zusammen, so beispielsweise im Rohmaterialeinkauf. Es ist deshalb nahe liegend, dass Villiger der Wunschpartner von Wuhrmann ist. Heinrich Villiger, Inhaber und VR-Präsident der Villiger Söhne AG: «Die Produkte der Wuhrmann Cigars AG ergänzen unser Sortiment ideal.» Mit der Übernahme der Wuhrmann-Produkte ins Sortiment stärkt Villiger seine Position im Schweizer Markt, insbesondere im traditionellen Stumpensegment.
Die 1876 gegründete Wuhrmann Cigars AG ist die letzte tabakverarbeitende Unternehmung in der Region Nordwestschweiz und eine der letzten drei Firmen dieses Industriezweiges in der Schweiz (Villiger Söhne AG, Burger Söhne AG, Wuhrmann Cigars AG). Die traditionsreiche Rheinfelder Cigarrenindustrie hat ihren Ursprung im frühen 19. Jahrhundert und wird erstmals im Jahre 1841 erwähnt. Wuhrmann Cigars AG ist eine der ältesten Cigarrenmanufakturen Europas und wird heute von den Brüdern Thomas und Albi Wuhrmann in fünfter Generation geführt. Zwölf Mitarbeitende fertigen jährlich rund 3,5 Millionen Stumpen, Cigarren und Cigarillos, ausschliesslich aus naturreinen Tabaken.
Die 1888 gegründete Villiger-Gruppe ist ein Schweizer Familienunternehmen in der vierten Generation, das international tätig ist. Jährlich werden in den vier Werken über 500 Millionen Cigarren und Cigarillos produziert. Die Gruppe beschäftigt weltweit 840 Mitarbeiter und erzielte 2006 einen Jahresumsatz von CHF 185,8 Mio. Die Schweizer Produktion befindet sich in Pfeffikon/LU, die deutschen Herstellungsbetriebe in Waldshut-Tiengen und in Bünde/Westfalen. Darüber hinaus werden in der indonesischen Freihandelszone Ngoro Tabakdeckblätter für die Produktion in Europa aufbereitet.
El Mundo del Tabaco, ein verbundenes Unternehmen der deutschen Villiger Söhne GmbH, wurde 1998 mit Sitz in Waldshut-Tiengen gegründet. Die Long-filler-Division der Villiger-Gruppe ist heute einer der führenden Importeure für Premiumcigarren in Deutschland und der Schweiz.
Genau durch solche nicht ganz korrekten, aber hervorgehobenen Veröffentlichungen wird die Panikmache geschürt.
Zitat: "…würde auch der Tabakversand an Erwachsene in Deutschland verboten, äußerte sich ein Branchenkenner und Jurist."
Das schreibt doch wieder einer vom anderen ab und so landet das letztlich in der Zeitung mit den großen Buchstaben und in den Nachrichten.
Fakt ist doch vielmehr, dass die gesetzlichen Auflagen des Versandhandels mit Tabakwaren, den bereits bestehenden des stationären Handels angepasst werden sollen.
Abgabe nur an Erwachsene. Von einem Totalverbot Versandhandel, auch an Erwachsene, ist nicht die Rede
Leider ist für diese Anpassung wieder mal das Massenprodukt Zigarette verantwortlich. Die hochwertige "braune" Ware wird wohl selten bis kaum von Jugendlichen im Netz bestellt. Aber mal ehrlich, warum sollten für den Versand andere Regeln gelten als im Laden?
Gerade gelesen auf smokersnews.de:
Neue Hiobsbotschaft:
Bundesrat will am Freitag den Versandhandel von Tabakerzeugnissen verbieten
Neue Beunruhigung trifft die Branche
Was darf an wen verschickt werden?
Der Bundesrat wird an diesem Freitag (15. Februar) über einen Gesetzentwurf zur Änderung des Jugendschutzgesetzes (Bundestagssache 3/1/08) verhandelt. Zu diesem Vorhaben hat der Bundesratsausschuss für Jugend und Familie in einer Beschlussvorlage empfohlen den Versandhandel mit Tabakerzeugnissen zu verbieten. Der Gesetzesantrag der Länder befasst sich mit der Änderung des § 10 Jugendschutzgesetz. Dort soll ein neuer Absatz 3 angefügt werden, der lauten soll:
„Tabakwaren dürfen nicht im Versandhandel angeboten oder überlassen werden.“
Für den betroffenen Versandhandel würde eine solche Gesetzesänderung fatale Folgen haben. Geht der Ausschuss-Vorschlag durch, würde auch der Tabakversand an Erwachsene in Deutschland verboten, äußerte sich ein Branchenkenner und Jurist.
Es ist angeraten noch am Donnerstag (14. Februar) aktiv zu werden und die jeweiligen Landes-Wirtschaftsministerium schriftlich (Fax oder Mail) zu kontaktieren oder persönliche Kontakte zu Politikern zu nutzen und darauf hinzuweisen, dass bei diesem Vorhaben zahlreiche mittelständische Existenzen und Hunderte von Arbeitsplätzen vernichtet würden.
Noch einmal zu den Fakten: Diese geplante Regelung ist in Zusammenhang mit § 1 Abs. 4 zu sehen, in dem der Versandhandel definiert wird. Das Zusammenspiel des § 10 Abs. 3 mit der umständlichen Definition des § 1 Abs. 4 macht deutlich, dass der Versand von Tabakwaren nur noch an über 18jährige erfolgen darf. Damit wird zum einen ein effektiver Jugendschutz gewährleistet, zum anderen Wettbewerbsverzerrungen verhindert. Zuletzt hatte das Landgericht Koblenz in einem Urteil vom 22. Januar des Jahres festgestellt, dass das Jugendschutzgesetz so undeutlich formuliert sein, dass der Versandhandel mit Zigaretten unbeschränkt, also auch an Jugendliche erlaubt sei, was sicherlich eine Unklarheit beziehungsweise eine Gesetzeslücke darstellt.
Wenn dieser Gesetzesantrag am Freitag angenommen wird und anschließend den Bundestag erfolgreich passiert, ist klargestellt, dass der Versandhandel von Tabakwaren nur möglich ist, wenn der Besteller in geeigneter Form nachweist, dass er über 18 Jahre alt ist
Der Artikel "Leben mit Glut und Rauch" (Der Standard, 8.2.2008) endet mit dem Schlusssatz:
Ab und wann gibt es differenziert gedachte und geschrieben Artikel über die Thematik. Besagter Standard-Artikel gehört definitiv dazu.
Gesehen im Spiegel (4.2.08): "Immobilienboom auf Fidels roter Insel"
Das Herrenzimmer hat mit einem wunderbaren Beitrag auf das Cigar Wiki aufmerksam gemacht. Herzlichen Dank und beste Grüsse! A.
Gesehen: "Rauchen in der Mietwohnung - was ist erlaubt?"
"Castro vor Comeback", titelt Die Zeit nach dem Besuch von Brasiliens Präsident Lula in Havanna und schreibt unter anderem:
Beste Grüsse, A.
Seite 6 von 7Ricci 
20.02.2008 06:46
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 20.02.2008 06:49
"Vernunft verhält sich zum Verstande wie ein Kochbuch zu einer Pastete." Ludwig Börne
Ricci 
20.02.2008 06:09
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 20.02.2008 08:30Enjoy
bureaucrat,sysop
19.02.2008 09:09 Enjoy
bureaucrat,sysop
19.02.2008 08:59
Zuletzt bearbeitet von Enjoy am 20.02.2008 09:19Aficionado
bureaucrat,sysop
15.02.2008 16:18
Zuletzt bearbeitet von Aficionado am 15.02.2008 16:36
Und eine ernsthaftere Empfehlung aus dem Jahr 1990: "Dieses Regime ist am Ende".
Compadre 
15.02.2008 15:31 Enjoy
bureaucrat,sysop
15.02.2008 10:18
Zuletzt bearbeitet von Enjoy am 15.02.2008 10:20Aficionado
bureaucrat,sysop
14.02.2008 19:22 Karlfried 
14.02.2008 11:49
Zuletzt bearbeitet von Karlfried am 14.02.2008 11:51Ricci 
13.02.2008 22:15
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 13.02.2008 22:21Aficionado
bureaucrat,sysop
09.02.2008 11:19 Enjoy
bureaucrat,sysop
04.02.2008 09:05 Aficionado
bureaucrat,sysop
29.01.2008 16:40 Enjoy
bureaucrat,sysop
17.01.2008 15:28 Aficionado
bureaucrat,sysop
16.01.2008 11:17







