Eindeutiges Verhalten ist jetzt angesagt, Abducken war gestern!
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Cigar Wiki's forum : THE CIGAR WIKI : Eindeutiges Verhalten ist jetzt angesagt, Abducken war gestern!Zusätzlich noch ein Interview mit Christoph Lövenich, Bundeschef beim "Netzwerk Rauchen" aus der Sueddeutschen:
Feuer Frei: Ist Nichtraucherschutz Unsinn?
Prof. Michael Siegel (Universität Boston): Lügen und Fanatismus gegen Raucher eliminieren
Prof. Siegel sieht sich in einer Mittelposition: Er unterstützt zwar die grundsätzlichen Ziele der Tabakkontrolle, findet aber, dass diese mittlerweile zu weit geht. Er fühlt sich wie bei einem Marathon: Er hört nach der Ziellinie auf zu laufen, weil er das Ziel erreicht sieht, alle seine Kollegen rennen weiter. (Im dazugehörigen Beitrag in seinem Blog rückt er die Tabakkontrolle in die Nähe der McCarthy-Verfolgungen.) Hier das Interview.
FORCES: „Kann es sein, dass Sie von Anfang an die Ziele der Tabakkontrolle missverstanden haben? War das Ziel der Tabakkontrolle, Rauchen auf eine „vernünftige“ und nicht näher definierte Rate zu verringern oder war das Ziel, das Rauchen vollständig zu eliminieren, mit allen erforderlichen Mitteln? Wenn man Papiere, vor allem aus der Vergangenheit, liest, ist die Rede von einem ‚totalen Krieg‘ gegen das Rauchen. In einem ‚totalen Krieg‘ bringt man einander um, um den Krieg zu gewinnen. War das Ziel der Tabakkontrolle, Rauchen zu eliminieren oder es nur zu kontrollieren?“
Siegel: „Diese Frage ist eine sehr kluge und wichtige. Und ich weiß nicht, wie ich sie beantworten kann. Mir ist unklar, ob das schon immer das Ziel war und ich nur nicht gesehen habe, dass das Ziel war oder ob es der Fall ist, dass sich die Dinge verändert haben und im Laufe der Zeit die Bewegung ihre Ziele verändert hat. […] Das Problem ist, dass die Bewegung sich an einem gewissen Punkt von einer Public-Health-
Perspektive hin zu einem Kreuzzug bewegt hat. […] Wir haben nicht mehr versucht, den Rauch loszuwerden, sondern den Raucher loszuwerden. […] Wenn eine herausragende Position in einerBewegung hat, wenn man sich als Teil einer Bewegung versteht, wenn man Dinge mit Leidenschaft tut, neigt man irgendwann dazu, Scheuklappen zu tragen. […]
Keine Frage, dass meine klaren Aussagen hierzu einen Tribut verlangen, sowohl einen beruflichen wie einen persönlichen. Der berufliche: Ich wurde aus der Anti-Rauch-Bewegung vertrieben. Ich würde sagen: exkommuniziert. Ich merke, das ist eine religiöse Bewegung. Wenn man nicht alles glaubt, wenn man nicht 100 Prozent des etablierten Dogmas der religiösen Bewegung glaubt, wird man nicht als Teil dieser Bewegung betrachtet.[…]
Man hat mich aus Verteilern herausgeschmissen, so dass ich nicht mehr mit Kollegen kommunizieren kann. Es ist schwierig für mich, auf Konferenzen meinen Standpunkt zu präsentieren, weil man ihn nicht hören will. Viele Vertreter haben sehr diffamierende Dinge über mich gesagt, z.B. dass ich Geld von der Tabakindustrie genommen hätte. […] Das zerstört auch meine Karriere, z.B. jede Hoffnung, eine Führungsfigur der Tabakkontrollbewegung zu sein. Es hat sogar einen finanziellen Aspekt: Jede
Hoffnung, weiterhin Forschungsgelder von Tabakkontroll-Organisationen zu erhalten, ist davon stark betroffen.“
FORCES: „[…] Sie erhalten kein Geld mehr, weil Sie dem Credo nicht folgen.“
Siegel: „Keine Frage. Absolut keine Frage. Ich habe einen gewissen Pool an Forschungsgeldern geopfert.[…]“ Darauf angesprochen, geht er auch die Pharma-Finanzierung der Tabakkontrolle ein: „Die Weltkonferenz Tabak oder Gesundheit wird gesponsert von niemandem anders als zwei führenden Pharmaunternehmen: GlaxoSmithKline und Pfizer. Wie kann dann eine objektive wissenschaftliche Diskussion über Rauchentwöhnung und die Rolle, die Medikamente dabei spielen können, erwarten, wenn die Sponsoren der Konferenz nicht einfach nur zwei Pharmaunternehmen
sind, sondern genau jene, die diese Medikamente produzieren. […] Eines der Dinge, die mich am meisten stören, ist die Heuchelei innerhalb der Tabakkontroll-
Bewegung. […]“ Zu denZu den Vorwürfen gegenüber der Tabakindustrie: „Ich war nie der Meinung, dass die Tabakindustrie eine Public-Health-Verantwortung hat, was mich
von vielen bei der Tabakkontrolle unterscheidet. […] Deren Verpflichtung ist, Geld zu machen. […] Was die Herstellung des Produktes angeht: Die Gesellschaft hat ihnen grünes Licht gegeben, das weiter zu tun. […] Jetzt sind es die Anti-Rauch-Gruppen, die öffentlich irreführende Statements von sich geben. Die Anti- Rauch-Gruppen scheinen damit auch kein Problem zu haben. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen: Wenn die Tabakunternehmen etwas Irreführendes sagen, ist das schlimm. Es wird Klage eingereicht, man bringt sie vor Gericht und will sie bestrafen. Aber wenn eine Anti-Rauch-Gruppe etwas Unkorrektes sagt, heißt es einfach: Die tun das für einen guten Zweck, also sei es entschuldbar.“
Siegel: „Genauso ist es. […] Ich stimme zu, dass das Ziel sehr wichtig ist. Aber der Unterschied ist: In der Bewegung gibt es das Haltung, dass das Ziel die Mittel rechtfertigt. Und ich glaube nicht, dassdas wahr ist. […] Wenn ich die Macht hätte, würde ich gerne eine Tabakkontrollbewegung sehen, die zu den Wurzeln von Public Health zurückkehrt. Es wäre Bewegung, die erstens sehr hohe ethische Standards hat, die zweitens ehrlich ist und die Wahrheit über Wissenschaft erzählt und das korrekt der Öffentlichkeit kommuziert, drittens die Rechte der Menschen bejaht, insbesondere das Recht auf Beschäftigung,
und nicht Diskriminierung gegen irgendwelche Gruppen unterstützt, viertens alle Menschen
respektiert und Raucher nicht als Feinde sieht, sondern als Teile der Bevölkerung und der
Öffentlichkeit. Ich betone: Das ist Public Health. Wir dienen dem Volk. Solange Raucher zum Volk gehören, sind sie Teil des Publikums. Wir sind letztlich öffentlich Bedienstete, also dienen wir auch den Rauchern und nicht nur den Nichtrauchern. Ich hätte gerne eine Bewegung, die Ethik, Ehrlichkeit, wissenschaftliche Integrität, und Toleranz gegenüber allen Menschen respektiert.
Anschließend äußert Siegel interessante Kritik an der FDA-Regulierung in den USA, ganz sicher ein Thema für sich. Siegel vertritt die Auffassung, dass diese staatliche Regulierung genau der falsche Weg ist, um z.B. sicherere Tabakwaren zu produzieren. Es müsste Marktanreize geben.
Das Interview endet mit Ausführungen, die zeigen, dass er einer der ganz wenigen „Realos“ unter den zahlreichen „Fundis“ der Tabakkontrolle ist (was auch immer man über seine extrem vereinfachte Sicht von Lungenkrebs und Kausalitäten denken mag): „Die Ideologie der Tabakkontrolle ist zum Hindernis auf dem Weg zu ihrem Ziel geworden. Wir haben das Ziel aus den Augen verloren, oder haben verschiedene Ziele. Mein Ziel ist, die Todes- und Krankheitsfälle vom Rauchen zu reduzieren. Für einige andere ist das aber mehr zur Ideologie geworden. Es geht nicht mehr darum, dass Menschen sterben, sondern dass Menschen rauchen, dass jemand auch nur daran denkt, das weiße Stäbchen zu ergreifen und den Rauch zu inhalieren. […] Es gibt einen Alles-oder-Nichts-Ansatz in der Tabakkontrolle. […]Wenn man jeden Raucher dazu bekäme, die Menge, die er raucht zu halbieren, würden sich auch die Lungenkrebsraten halbieren,
das würde Millionen Leben retten. Diese Vorstellung aber ist für viele Anti-Rauch-Gruppen
geschmacklos, denn sie wollen ja nicht anerkennen, dass es akzeptabel wäre, wenn jemand eine Zigarette raucht.
Quelle: FORCES International Round Table (Audiomitschnitt),
http://www.forces.org/Multimedia_Portal/index.php?selection=207, März 2008
(Exzerpt und Übersetzung: Netzwerk Rauchen http://netzwerk-rauchen.de, März 2008)
Einzulesen auch auf smokersnews.de!
Die Bayern waren noch nie "Abducker"sondern nach Möglichkeiten suchende Zeitgenossen.
Der stern bringt dazu ein Beispiel: "Raucher-Anarchie in Bayern"
Der dänische Finanzminister macht sich nicht viel aus dem Rauchverbot: Finance Minister Breaks Smoking Ban. Eindeutig eindeutiges Verhalten ;-)
Eine der Reaktionen in Deutschland, bei allgemeinem Abducken war und ist, das Auswandern.
Gefunden bei Cicero und sehr lesenswert darüber: Wir sind dann mal fort
Gesehen im Spiegel (4.2.08): KARNEVALSSTAMMTISCH BEI ANNE WILL - Zoten über Zigaretten
Die einzige politische Kraft die dies genauso sieht wie wir, ist die FDP.
Herrn Rentsch habe ich an der Demo der Wirte in Frankfurt kennengelernt. Da war ich ein bißchen rabiat mit ihm.
Warum?
Niemand weiss was ein Politiker oder eine Partei nach der Wahl mit den gewonnen Stimmen bewegt.
Ob sie noch zu den Aussagen steht, oder irgendeine Stituation sich gegen die gemachten Versprechungen richtet und die ganze Sache hinten runter fällt.
Das Engagement des Herrn Rentsch, sowie die Aktionen der FDP in den letzten Wochen überzeugen mich erstens FDP zu wählen und besonders Herrn Rentsch und seinem Team für seine Unterstützung zu danken.
HALLO IHR RAUCHENDE HESSEKÖPP UND NIEDERSACHSEN am Sonntag Hüfte bewegen und die FDP wählen!
Dem Freund das Herz, dem Feind die Stirn!
Gas gewe un längär lewe...
Das sind lustige Einzelaktionen. Für das Zigarrenrauchen zu sichern brauchen wir Aktionen, die Rauchzimmer, Lounges und Clubräume ohne wenn und aber erhalten oder ermöglichen. Ausser Fanatismus gibt es keinen anderen Grund, solche Räume zu verbieten. Dieses Verständnis müssen wir in der Bevölkerung gewinnen.
Eindeutiges Verhalten ist dem Hamburger Innensenator keinesfalls abzusprechen. Die Netzeitung ("Hamburgs Innensenator lädt Raucher ins Büro") schreibt zu seiner Antiverbots-Innovation:
Beste Grüsse, A.
Hallo Ricci,
Passend, die aussagekräftige Stern-Kolumne mit dem Titel "Raucher, aufstehen!".
Beste Grüsse, A.
Herr Georg Huber zeigt Haltung und Bürgersinn, vielen Dank dafür:
Tim Cole: Die CSU wird ausgesperrt !!!
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Wo sollen bloß die armen CSU-Abgeordneten jetzt ihre Zigarren kaufen? Georg Huber ist ein Bayer durch und durch, ein „g’standens“ Mannsbild, Trachtenträger aus Leidenschaft und Hüter einer stolzen Tradition: Wie sein Vater und sein Großvater vor ihm hat er den altehrwürdigen bayerischen Handwerksberuf des Pfeifendrechslers gelernt, hat den Familienbetrieb im Herzen Münchens („im Tal“) übernommen und zu einem der ersten Adressen für Rauchkultur in Deutschland ausgebaut. Wer was auf sich hält in der feinen Münchner Gesellschaft kauft bei ihm ein, darunter auch viele Mitglieder der CSU-Landtagsfraktion. Schließlich ist Huber einer von ihnen, seit Jahrzehnten Parteimitglied und eine von jenen Leuten, mit denen sich CSU-Obere wie Ministerpräsident Günther Beckstein oder Franktionschef Georg Schmid gerne ablichten lassen.Nun, genau genommen ist jetzt die Vergangenheitsform angebracht. Huber WAR CSU-Mitglied. Er hat in einem zornigen Brief an die Parteileitung soeben seinen Austritt erklärt und dies mit der arroganten Art begründet, wie seine – ehemaligen – Parteifreunde das brutalste Antirauchergesetz Deutschlands durchgeboxt haben. Für ihn gehören Werte wie Toleranz, Augenmaß und der gesunde Menschenverstand ebenso zu Bayern wie Weißwurst und Wiesenmaß, und die sieht er hier auf das Gröbste verletzt. „Das ist nicht mehr meine CSU“, sagte mir Huber bei meinem letzten Besuch in seinem Laden.Natürlich wird ein solcher Austritt noch keine Existenzkrise bei der CSU auslösen. Deshalb hat Huber zum extremsten Mittel gegriffen: Er hat ein Ladenverbot für CSU-Abgeordnete verhängt und dies in seinem Austrittsbrief auch deutlich gesagt. Und da sich, wie man weiß, unter den Parlamentariern, die am Mittwoch gehorsamst der Order ihres Fraktionsvorsitzenden (Raucher-Spottname: „Schüttel-Schorch“) gefolgt sind und für den Totalverbot gestimmt haben, eine Menge Genussraucher befinden, wird diese Strafmaßnahme vermutlich ein bisschen schmerzen. Jetzt fehlt nur noch, dass die Dorfwirte, die sich am Montag im Löwenbräukeller zum „Münchner Protest“ gegen das Brutalo-Gesetz versammelt haben, ihre dort geäußerte Drohung ebenfalls wahrmachen und sich im anstehenden Wahlkampf weigern, Parteiveranstaltungen der CSU in ihren Gasträumen zu erlauben. Ja, sie können einem wirklich leid tun, die armen CSU-Abgeordneten. Weil sie nicht mehr in die Kneipe dürfen, sitzen sie bald daheim im Wohnzimmer und haben nicht einmal etwas zum Rauchen. Aber das macht nichts: Wahrscheinlich würden es ihnen ihre Ehefrauen ja ohnehin nicht erlauben…
Quelle: Website Tom Cole
Seite 2 von 2Ricci 
03.04.2008 11:44
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 03.04.2008 11:45
...und hier wird geclickt [1]0
Ricci 
31.03.2008 14:20
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 17.04.2008 17:07
Innenansichten der Tabakkontroll- und Anti-Rauch-Bewegung
Auszüge aus einem Interview mit Prof. Michael Siegel, M.D., M.P.H.
Prof. Siegel betreibt seit Jahren einen Blog, in dem er Lügen und Manipulationen der Tabakkontrolle, der er sich selbst zugehörig fühlt(e), entlarvt: http://tobaccoanalysis.blogspot.com/. Außerdem hat er das „Center of Public Accountability in Tobacco Control“ gegründet. http://www.tobaccocontrolintegrity.com/.
FORCES: „Das Ziel rechtfertigt also die Mittel.“
Ricci 
31.03.2008 09:41
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 31.03.2008 09:50Enjoy
bureaucrat,sysop
31.03.2008 08:56 Ricci 
11.02.2008 23:24
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 12.02.2008 15:41Enjoy
bureaucrat,sysop
04.02.2008 10:07 Ricci 
23.01.2008 14:24
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 23.01.2008 16:40Cohiba66 
22.01.2008 19:21 Aficionado
bureaucrat,sysop
21.01.2008 19:16 Aficionado
bureaucrat,sysop
14.12.2007 12:27
Zuletzt bearbeitet von Aficionado am 14.12.2007 12:30Ricci 
14.12.2007 12:14
Zuletzt bearbeitet von Ricci am 03.04.2008 22:15









